How to Erase Language with Invasive Plants after the Bauhaus, Glas, Metall und Blei, Maße variabel, 2022–fortlaufendes Projekt
Echinopsis Pachanoi (San Pedro), Öl auf Leinwand, 120 cm × 114,5 cm, 2023
How to Erase Language with Invasive Plants after the Bauhaus
Die Mitglieder des Bauhauses verbreiteten ihre Ideen weltweit, um neue Lebensmodelle zu etablieren. Kolonialmächte nutzten den Bau neuer Städte, um das Leben der Kolonisierten zu verändern, indem sie die traditionellen Lebensweisen weitgehend auslöschten. Die neuen Konstruktionen breiteten sich dabei wie invasive Pflanzen aus. Eine invasive Pflanze hat die Fähigkeit, außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets zu gedeihen und sich aggressiv auszubreiten. Besonders invasiv wird eine Pflanze, wenn sie in einen neuen Lebensraum eingeführt wird.
Eine aus Glas gebaute, offene und futuristische Stadt, die mit der Idee einer giftigen und wilden Architektur spielt, stellt sich als Vision einer neuen Lebenswelt dar. . Die Adaption der Ästhetik des Bauhauses und deren Verbindung mit den Attributen invasiver Pflanzen löst einen transformativen Prozess aus.
Die Formen und Eigenschaften der Pflanzen verändern sich, und es entstehen architektonische Konstruktionen, schaffen eine invasive Architektur, die sich ausdehnt und verbreitet.
Echinopsis Pachanoi (San Pedro)
Echinopsis Pachanoi ist ein Gemälde aus einer fortlaufenden Serie, die sich aus der früheren Arbeit How to Erase Language with Invasive Plants after the Bauhaus (2017) entwickelt hat.
Menschen und vom Menschen geschaffene Dinge passen sich ihrer Umgebung an oder verändern ihre Umgebung entsprechend ihren Bedürfnissen. Entdecker und Eroberer stellten in Gemälden die exotische Flora dar. In Anlehnung daran visualisiert Echinopsis Pachanoi die Vorstellung einer Landschaft der Zukunft. Das Gemälde kann als Panorama einer fiktiven Werbung für ein utopisches Resort, einen fantastischen Vergnügungspark oder einen neuen Stadtplan interpretiert werden.
























