Ich Fühle Mich Uncanny, Wenn Du Mich Dort Berührst

TZUSOO

12.03. - 14.05.2022

Durch die Arbeit erzähle ich von meinem verletzlichen Leben in den letzten 6 Monaten, die wie folgt verlaufen sind:

meist in der virtuellen Welt, als Künstlerin arbeitend,

permanent psychologische Server wechselnd,

uncanny Sex habend.

weiterlesen

Artificialia

Schaufenster, bestückt und arrangiert von der Eigentümerin des ehemaligen Bettenhauses

weiterlesen
Veröffentlicht am
Kategorisiert in Konzept

Naturalia

Schaufenster mit von den Künstler*Innen platzierten Naturobjekten

weiterlesen
Veröffentlicht am
Kategorisiert in Konzept

Ohne Titel (Zebrafinkennest)

Björn Braun

12.02. – 16.04.2022

Ausgangspunkt Björn Brauns Schaffens ist die Untersuchung eines Materials hinsichtlich seiner Verwendungsmöglichkeiten. Er erforscht in wie weit ein Gegenstand verändert werden muss, um ein narratives Element zu erzeugen. Die Idee Material zum Erzähler zu machen ist wesentlicher Bestandteil seiner Praxis. Der Betrachter als Rezipient und Zeuge des transformativen Prozesses kann sich die Erzählung aufgrund ihrer integralen Offenheit selbst erschließen und dabei ein unbegrenztes Spektrum an Bedeutungshoheiten einnehmen. Ein weiteres zentrales Thema seiner künstlerischen Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Tieren, häufig mit Vögeln, Mäusen oder Bienen, die er auf unterschiedliche Weise in seinen künstlerischen Prozess einbindet. Mal wird das Tier zur physischen Mitarbeit aufgefordert, mal wählt der Künstler lediglich das Arbeitsmaterial aus und stellt es zur Verfügung, mal greift der Künstler die Besonderheiten eines bestimmten tierischen Habitats auf und formt daraus eine neue Skulptur.

weiterlesen

Sind Sie profitabel?

Florian Model

14.01. – 12.03.2022

Mit der Installation Sind Sie profitabel? stellt Florian Model grundlegende Fragen zu Arbeit zwischen Existenzsicherung und Selbstverwirklichung, und damit zum Dasein des Individuums in einer kapitalistischen Gesellschaft. Suggestivfragen der Marketing-Psychologie ähnlich, verweisen die Texte seiner Videoarbeit auf die Logik der Evaluierung menschlicher „Ressourcen“ zur Steigerung der Profitabilität, lassen sich aber ebenso lesen als Reflexion des Bemühens jedes Einzelnen um status- und gewinnbringende Selbstoptimierung. 

weiterlesen

Lamentations

Alicja Wysocka

11.12.2021 – 12.02.2022

She had a smile made with a marker
my mum cut her out
and her hands did attach
and her belly filled with rugs

I was a bit afraid of her
she had white sheet face because she was Lady Winter
so she was bad
white cold sheet dress

I don‘t remember but
They went by the river
They set her on fire and threw her into the river
Her head roll off the stick

White sheet became brown
Paper hands dissolved in the water
Outspread
Did they scream for help?

Here Morana was
fertility and harvest goddess back in the days
of the cycle of rebirth and death
What did they do to her?

Oh Morana, poor Morana
Oh Morana, poor Morana
we will undrown you
we anoint you

Oh Morana, poor Morana
Oh Morana, poor Morana
we will undrown you
we anoint you

weiterlesen

Wundertüte

Johannes Hugo Stoll

13.11.2021 – 15.01.2022

Mit der Installation Wundertüte zeigt Johannes Hugo Stoll Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit seinem Vater. Das Projekt nahm seinen Anfang mit der Frage des Vaters, ob sein Sohn eine Totenmaske von ihm anfertigen würde. Unter der Bedingung, dass beide wechselseitig voneinander Masken fertigen, stimmte dieser zu. In der Folge entstanden so zwei Bronzegüsse mit dem Titel Bronze Wrapped Bubble. Die Kooperation führte zu weiteren Arbeiten in unterschiedlichen Medien: einer Audio-Aufnahme der Beiden beim Singen in der Dusche und vier Videoarbeiten. Letztere erzählen mit verschiedenen stilistischen Mitteln, teils abstrahierend und teils dokumentarisch, von der Vater-Sohn-Beziehung und dem Prozess der Entwicklung eines gemeinsamen Kunstwerks. 

weiterlesen

Unsteady Consistency

Alba García i Allué

16.10. – 11.12.2021

Sobald die Haut des Apfels angeritzt wurde, werden Oxydationsvorgänge durch den Kontakt mit dem Sauerstoff in der Luft ausgelöst. Der Geruch der Gärung zieht Destruenten an, und der Apfel verliert bald seine Form. Das Leben verlangt immer nach Interaktion, und diese setzt die Instabilität und Veränderlichkeit von Körpern voraus. In gleicher Weise formt sich das eigene Selbstverständnis durch die Kommunikation mit Anderen oder es löst sich auf. Auch die Sinne benötigen den Austausch, folglich geraten Überzeugungen ins Wanken und verflüchtigen sich, wie Materie.

weiterlesen